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Mondschein und Wein
(Moonlight and Skies)

Willst du noch 'nen Drink? Ich lade dich ein
Ich bin süchtig nach Nähe, Mondschein und Wein
Uns gehörte ein Sommer, wie eine lange Nacht
In der die Stunden still steh'n und man nie erwacht
Uns're Umarmung war tief, es würde nie mehr so sein
Wir ertränkten die Furcht im Mondschein und Wein
Manche Wege sich kreuzen, damit wir versteh'n
Der Preis dafür scheint, sich nie wieder zu seh'n
Wir zählten die Sterne, war'n uns gewiss
Jeder Stern ein Moment, den man nicht vergisst
Mit jedem Blick wuchs unsere Pein
Wir ertränkten den Schmerz im Mondschein und Wein

Sie kam aus der Stadt, sie suchte nach Glück
Trieb rastlos umher, fand den Weg nicht zurück
Wovor sie floh? Ich weiß nicht genau
Ich hab' nie gefragt, nur in ihre Augen geschaut
Ihre Augen war'n Trauer, ihre Lippen war'n Schmerz
Und ich sah ihren Traum, sah direkt in ihr Herz
Warum sie nicht blieb? Es sollte nicht sein
Uns gab es nur im Mondschein und Wein
Hab dank für dein Ohr, den verstehenden Blick
Ich versuch zu begreifen, was mein Geschick
Wenn ich den Schmerz teile, bin ich nicht allein
Gefangen im kühlen Mondschein und Wein